Kleiner Münsterländer Rüde Quintus vom Hexenwinkel, Rufname Quinn
Gewölft 29.02.2020
Kastriert 2022
Brauchbarkeitsprüfung 2021
Wichtig zu wissen:
– kein Kuschelhund, mag generell nicht so gerne angefasst werden außer am Kopf
– hasst: Kämmen, Gewitter, Silvester, Düsenjäger, Tierarzt
– mag keine andere Rüden, sowie Terrier und schwarze Hunde, Hundedamen findet er toll und kommuniziert und spielt auch schön
– findet manche Fahrzeuge unheimlich (Traktor, Motorroller, Liegeräder), fährt aber gerne und brav im Kofferraum mit ohne Box, mit Anschnaller
– Kinder braucht er nicht unbedingt um sich, er ist ihnen ggü. nicht böse, ist aber gleich am Herden und hat lieber ungeteilte Aufmerksamkeit (3-Jähriges Kind wohnt im selben Haushalt)
– möchte am liebsten immer bei seinen Besitzern sein, kann aber auch entspannt allein daheim bleiben (nach Auslastung 6-7h, nicht unbedingt täglich)
– ist etwas unsicher im Umgang mit fremden Menschen, ist aber generell sehr freundlich wenn man ihn eben nicht anfängt groß zu kuscheln (s.o.)
– Apport, Schleppe, Wasserarbeit und Nachsuche liebt er, ist nur etwas aus der Übung (krankheitsbedingt konnten wir unsere Jagdpacht nicht verlängern)
– Härtenachweis hat er nicht, er ist auch noch nie auf einer Gesellschaftsjagd dabei gewesen
– er ist daran gewöhnt, das Kaninchen im Stall mit im Haus wohnen, andere Haustiere kennt er nicht
– sehr aufmerksam, erkennt gewisse Verhaltensmuster seiner Besitzer sofort wieder und weiß, was die für ihn bedeuten (Frauchen hat die Pfeife um, also darf ich mit)
– hat definitiv einen eigenen Willen und kann selbstständig jagen, lässt sich aber auch wieder abrufen
– er warnt nicht lange vor, wenn ihm was wehtut / er eine hochwertige Ressource hat, geht er auch durchaus nach vorne; das und Maulkorb-Training nehmen wir gerade in Angriff mit einem Trainer zusammen
– kein Zwingerhund, schläft bei uns seit dem ersten Tag im Schlafzimmer auf seinem eigenen Bett, wird gerade auch an eine Box im Haus gewöhnt (mit Trainer)
– Futter bekommt er zweimal täglich Nassfutter, da wartet er brav bis es ihm freigegeben wird, er verträgt Hähnchen und Milchprodukte etwas schlecht; auf Anraten unseres Trainers wird das aber evtl. auf Trockenfutter umgestellt
– braucht ein ruhiges Zuhause mit wenig Flugverkehr und ausreichend Gelegenheiten zur Arbeit, vor allem mit dem Kopf; am besten als „Einzelkind“ menschlich, wie auch tierisch.
Da er schon seit längerem sehr gestresst und unsicher ist, wäre ein erfahrener, souveräner Hundeführer/in wichtig, der ihm auch das richtige Arbeitsumfeld bieten kann. Wir sind wie erwähnt gerade dabei mit einem Hundetrainer aus dem Großraum Ulm/Vöhringen ein paar Baustellen (Maulkorb zB) anzugehen, es besteht auch durchaus die Möglichkeit dort dann das Training fortzuführen oder von ihm die Infos etc. zu übernehmen.
Weitere Informationen: Jagdhunde in Not e.V Kornelia Ritter 06707/915022, info@jagdhunde-in-not.de