Flynn 4-jähriger Rüde, kastriert, Standort: bei Stuttgart
Flynn lebt seit klein auf in einer Familie mit Kindern auf dem Land bei direktem Waldanschluss. Er wurde bisher nicht jagdlich geführt, hat den Trieb und die Fähigkeiten in sich.
Ein kerngesunder Rüde ohne körperliche Beschwerden. Das Rad fahren mit längerem Traben wurde erst im ausgewachsenen Alter von 1,5 Jahren langsam antrainiert. Bis jetzt, reine Leinenführung.
Er braucht wie seiner Rasse entsprechend, geistige Herausforderungen, er ist Wissbegierig und Lernfreudig. Er hat Ausdauer und ist topfit!
Flynn hat sich nun, mit dem Erwachsen werden, klar positioniert: seine aktuelle Haltung entspricht nicht mehr seinem Wesen und seinen Bedürfnissen. Der aktuelle Haushalt ist für ihn zu chaotisch, er bekommt nicht die notwendige Auslastung und Ruhe. Seine Bezugsperson musste sich beruflich verändern. Diese Veränderung haben die Rahmenbedingungen für Flynn komplett umgeworfen. Er hat sich so gut es geht angepasst – nun zeigt er deutlich an, dass er so nicht mehr glücklich ist.
Flynn ist ein sensibler Hund. Er spürt, wenn Hunde oder Menschen unfreundlich oder unsicher sind. Die Besitzer konnten bisher blöde oder aggressive Hundebegegnungen vermeiden. Er schwankt zwischen übermäßiger Kontaktfreude und in sich gekehrt sein. Er ist unsicher.
Flynn hat einen, für ihn angefertigten Maulkorb. Er kennt ihn und trägt ihn nun regelmäßig da durch die Bewegung der Kinder, spontane Besuche immer wieder Situationen entstehen die Flynn überfordern. Er zeigt dies mit Rückzug, Ohren anlegen, knurren. Hundeerfahrene werden wissen wie ihm geholfen werden kann. Flynn ist daher kein Anfängerhund!
Flynn ist kein aggressiver oder dominanter Hund. Er ist aktuell unter Dauerstress und weiß sich anders nicht mehr zu helfen als zu reagieren. Trainer und Hundepsychologe sind überzeugt, dass bei Flynn die Rahmenbedingungen entscheidend sind und ihn wieder zu einem entspannten Hund werden lassen.
Daher reagieren die Besitzer nun umgehend, da sie Flynn nur durch eine Vermittlung in einen neuen Haushalt helfen können.
Es kam noch zu keinem Beißvorfall, die Besitzer möchten dies unter allen Umständen vermeiden. Flynn braucht dringend eine Vermittlung in einen neuen Haushalt!
Beim Spazieren oder Radfahren wird der Maulkorb nicht benötigt.
Flynn wird geliebt – aber das hilft ihm nicht. Die Besitzer sehen keine andere Möglichkeit als ihm einen neuen Haushalt zu suchen.
Er wurde körperlich nie gerichtet oder geschlagen, er hat ein Grundvertrauen in den Menschen. Mit anderen Tieren wie Pferde oder Katzen (jedoch nicht im eigenen Haushalt) bisher keine Probleme.
Flynn ist kein KEIN Zwingerhund und kein „Kuschelhund“ im Sinne eines Hundes der gerne und ständig angefasst werden möchte! Er sucht jedoch die Nähe, kuschelt sich mit aufs Sofa, legt sich an die Beine. Nachts schläft Flynn in einer geräumigen Alubox mit weichem Polster und schläft ohne Unterbrechungen durch. Ohne Box findet er aktuell keine Ruhe.
Er reagiert seit kurzer Zeit auf Fremde, ist unsicher und kommt nicht mehr zur Ruhe. Er ist auf „halb acht“ Stellung und nicht mehr entspannt. Er braucht DRINGEND einen neuen Haushalt mit Struktur, regelmäßigen Abläufen, klarer und ruhiger Führung. Aktuell die Empfehlung: ohne Kinder. Die eigenen Kinder sind akzeptiert, hier wird getobt und liebevoll gerangelt. Mit fremden Kindern kommt er nicht zurecht.
Eine ältere Hündin ist regelmäßig zu Besuch, sie weist ihn ab und zu in die Schranken, das akzeptiert er und legt sich ab. Mit Jungen wilden Hunden kommt er nicht zurecht. Als Zweithund mit erfahrener entspannter Hündin, kein Problem.
Autofahren, oder das alleine sein stellen ebenfalls keine Probleme dar. Flynn hat noch nie Gegenstände beschädigt. Er ist Stubenrein und zeigt an, wenn er sein Geschäft verrichten muss.
Weitere Informationen: Jagdhunde in Not e.V,
Kornelia Ritter 06707/915022, info@jagdhunde-in-not.de