Eckhardt „Ecki“ ist ein 3.5 jähriger Parson Russel Terrier aus einer Jagdzucht, welchen wir Ende 2022 mit 6 Monaten bekommen haben. Er ist unkastriert (Hodenhochstand bei Geburt, kupierte Rute aus med. Gründen) und wird bei uns nicht jagdlich geführt, wenngleich Suchbeschäftigung sein Ein und Alles ist.
Eckhardt ist sehr intelligent und Denksport lastet ihn mehr aus, als jeder 10km-Lauf. Bei konsequenter und strenger Führung ist er gut zu führen und sicherlich der beste Begleiter, der sich treu in den Dienst stellt. Der kleine Kerl (7kg) hat einen großen Charakter, wenngleich er innerlich eher er ein unsicherer Hund ist, der daher umso mehr klare Regeln und Vorgaben braucht und keine Ausnahme versteht. Wenn Eckhardt die Führungsfähigkeit seines Herrchens/Frauchens anzweifelt, testet er Grenzen aus und gibt den Ton an. Sein „Rudel“ liebt er heiß und innig, verteidigt es ggü. Eindringlingen von außen, sodass bei Postboten oder Technikern, eine Absicherung notwendig ist. Leider kam es hier bereits zu einem Beissvorfall, als ein fremder Mann das Grundstück betrat.
Ecki ist an einen Maulkorb gewöhnt, fährt liebend gerne Auto und kann grds. alleine bleiben. In neuer Umgebung muss dies sicherlich wieder geübt werden. Er liebt das ländliche Leben, da ihn die städtischen Reize überfordern. Katzen und andere Tiere sollten nicht im Haushalt sein. Er ist leinenführig und wurde bei uns aufgrund des Jagdtriebs u.a. an der Schleppleine geführt.
Aufgrund veränderter Lebensumstände können wir Ecki nicht die Auslastung und Umgebung bieten, die er verdient. Aktuell geht er vier Tage die Woche in die HuTa, und ist dort grds. verträglich.
Für ihn wünschen wir uns einen (jagdlich geführten) konsequenten Haushalt, welcher ihm die Aufmerksamkeit und Beschäftigung bietet, die dieser junge Jagdhund verdient. Er hätte sicherlich großes Talent und Freude an einer Ausbildung zum Jagdhund.
Weitere Informationen: Jagdhunde in Not e.V,
Kornelia Ritter 06707/915022, info@jagdhunde-in-not.de